Das Heim der Schlange

Holz oder Glas? ►
Streifzug durch den Baumarkt ►
Heimwerken leicht gemacht ►
Das Einrichten der Behausung ►


Oftmals genügt das Heim der Schlange zwar den Bedürfnissen des Halters, aber nicht dem ihrer Bewohner. So sind die Terrarien zu klein, bieten keine Verstecke oder sind zu voll gestopft mit Dekorartikeln. Um dem vorzubeugen möchte ich an dieser Stelle meine persönlichen Erfahrungen und Meinungen preisgeben, die nicht unbedingt mit denen anderer konform gehen müssen.



Holz, Glas oder Kunststoff?

Das ist eine Frage, die viele Neueinsteiger der Terraristik beschäftigt und von mir mit einem klaren "kommt ganz drauf an" beantwortet werden kann. Holzterrarien sind ideal für Einsteiger. Sie können relativ kostengünstig selbst hergestellt werden, wenn man sie aus OSB fertigt, oder edel und zur Zierde der gesamten Wohnung werden, wenn sie aus hochwertigen Hölzern gemacht sind. Sie sind gegenüber Glasterrarien sehr energieeffizient, stabil, leichter und einfach zu bearbeiten, was das Anbringen von Elektrik und zusätzlichen Liegeflächen enorm vereinfacht. Zudem bieten sie durch ihre geringe Gesamtglasfläche den Bewohnern wesentlich mehr Privatsphäre. Weiterhin habe ich festgestellt, dass die üblich angebotenen Terrarien in Größe und Qualität nicht ausreichend sind. Holzterrarien können auf einfache Weise in beliebigen Maßen selbst gebaut werden.

Glasterrarien sind zwar teurer als Holzterrarien, aber wesentlich einfacher und gründlicher zu reinigen. Dies bewirkt – gerade bei der Haltung von zahlreichen Schlangen – eine deutlich hygienischere Unterbringung. Auch sind Terrarien aus Glas gegenüber Feuchtigkeit unempfindlich, so dass sie weder aufquellen noch schimmeln können. Holzterrarien müssen hier lasiert oder mit Epoxidharz beschichtet werden, was dann immer noch keine hundertprozentige Gewährleistung darstellt. Glasterrarien sind deshalb ideal als Quarantänebecken geeignet.

Die meiner Ansicht nach beste, aber vermutlich auch deshalb teuerste Terrarienlösung stellen Becken aus Kunststoff dar. Günstige Terrarien liegen hier im ähnlichen Preissegment wie Glasterrarien, sind aufgrund schlechter Verarbeitung, instabiler Bauweise, spröden und zu dünnen Wänden aber nicht empfehlenswert. Hier sollte man im eigenen Interesse zu einer dauerhaften Lösung greifen, wie sie zum Beispiel von Lanzo angeboten werden. Kunststoffterrarien sind ähnlich energieeffizient, sehr leicht, gut stapelbar, einfach zu reinigen, hervorragend zu bearbeiten und vereinen auch sonst alle Vorteile von Holz- und Glasterrarien. Bis auf den Preis natürlich.


Viele Züchter schwören auf die Haltung von Schlangen in so genannten Rack-Systemen. Dabei werden die Tiere in kleinen schubladenartigen Boxen gehalten, die in Regalsystemen Platz sparend verstaut werden. Für die Aufzucht von Jungtieren ideal, jedoch nicht für jede Schlangenart auf Dauer geeignet. Gerade sehr agile oder kletternde Tiere haben hier nichts zu suchen. Bei Königspythons jedoch gern genommen, können hier sogar Nahrungsverweigerer wieder zum Fressen gebracht und beachtliche Zuchterfolge erzielt werden. Hier möchte ich auf ein Gutachten des Instituts für Zoologie der Universität Bonn verweisen, welches ein erstaunliches Ergebnis beinhaltet.

Die Größe eines Terrariums hängt nun natürlich von der darin befindlichen Schlange ab. In verschiedenen Quellen findet man als Richtwert dazu, dass die Grundfläche etwa 1 x 0,5 der Länge der ausgewachsenen Schlange - bei Haltung eines Pärchens - betragen soll. Die Höhe richtet sich nach den individuellen Bedürfnissen der Tiere. Kletterschlangen benötigen hier auch das 1-fache ihrer Länge, während andere auch mit der Hälfte auskommen. Für jede weitere Schlange, die im Terrarium gehalten werden soll, kann 20% auf die Grundfläche aufgeschlagen werden. Neonaten (junge Schlangen) oder Juvenile (heranwachsende Schlangen) fühlen sich erfahrungsgemäß in großen Terrarien nicht sehr wohl. Diese sollten in den ersten 18 Monaten ruhig in kleineren, ihrer aktuellen Größe angepassten Behausungen gehalten werden.



Streifzug durch den Baumarkt

Im gut sortierten Baumarkt findet man - vielleicht bis auf die Glasscheiben - alle benötigten Materialien, um ein Holzterrarium selbst zusammenzuzimmern. Zunächst solltet Ihr Euch dort die OSB-Platten zuschneiden lassen. Das ist günstiger, sauberer, schneller und genauer als wenn man sich mit halbprofessionellen Arbeitsgeräten und wenig Talent selbst zu Hause abmüht (und zudem auch einfacher zu transportieren). Bei der Auswahl der OSB-Platten achtet darauf, dass sie formaldehydarm, also auch für Allergiker geeignet sind, denn die Schlangen leben in den Ausdünstungen und vertragen sie auf Dauer nicht. Bei einer Terrarienbreite von über 1,00 Meter solltet Ihr Euch für die 18 mm dicken Platten entscheiden, damit das Terrarium problemlos stapelbar bleibt. Bis 1,00 Meter oder wenn kein weiteres Terrarium auf das zu fertigende gestellt werden soll, tun es auch die 15 mm. Grundsätzlich benötigt man 8 OSB-Zuschnitte (hier am Beispiel eines Terrariums mit den Maßen 100 cm x 50 cm x 70 cm, OSB-Plattendicke 15mm):
 

  • 2 Platten 100 cm x 50 cm: Boden- und Deckenfläche mit den Grundmaßen B x T
  • 2 Platten 67 cm x 50 cm: Seitenwände mit den Maßen (H - 2d) x T
  • 1 Platte 97 cm x 67 cm: Rückwand mit den Maßen (B - 2d) x (H - 2d)
  • 2 Leisten 97 cm x 6 cm: Frontblenden mit den Maßen (B - 2d) x f; (f = 6 bis 8% von B; mind. jedoch 5 cm)
  • 1 Leiste 55 cm x 1,5 cm: Lüftungsleiste mit den Maßen (H - 2d - 2f) x d

 

Während der Zuschnitt geschieht, kann man sich in Ruhe um die anderen noch benötigten Bauteile kümmern. Ihr solltet zunächst ein Aluminiumlochblech, bzw. Aluminiumgitter besorgen, aus dem Ihr problemlos ein 60 cm x 6 cm großes und ein 20 cm x 10 cm großes Stück ausschneiden könnt. Die Löcher oder Maschen im Alu sollten aber so bemessen sein, dass zwar genügend Luft ins Terrarium gelangt, die Schlange aber nicht heraus kriechen kann.

Der nächste Weg sollte Euch zu den Führungsschienen für die Glasschiebetüren führen. Achtet darauf, dass zwischen oberer und unterer Schiene unterschieden wird. Die obere besitzt etwa 10 mm tiefe Führungen, die untere nur 5 mm tiefe. Für ein Terrarium reichen in der Regel 4 mm dicke Glasscheiben. Erst bei größeren Behausungen (ab etwa 160 cm Breite) sollte man zwecks Stabilität auf 6 mm dicke Gläser planen. Der Glasdicke entsprechend gibt es natürlich auch verschieden breite Schienen. Um das Terrarium auch optisch besser zu gestalten, empfehle ich an dieser Stelle auch Kantenleisten zu besorgen, die die hässlichen Sägeenden der OSB-Platten verbergen. Zum fixieren der Leisten und Schienen benötigt Ihr dann noch Montagekleber. Dieser sollte extrastark, bzw. auch für glatte Oberflächen geeignet sein.

Was auch nicht fehlen darf sind ausreichend Schrauben. Die sollten keinen größeren Durchmesser als 4 mm besitzen und etwa 45 mm lang sein (und natürlich selbst schneidend und für Holz geeignet, z.B. Spax). Da sie sich nicht im Terrarium befinden werden ist es auch nicht notwendig, sich für welche aus Edelstahl zu entscheiden. Besorgt zusätzlich auch Schrauben mit einer Länge von etwa 15 mm. Weiterhin benötigt man für jedes Terrarium 2 Holzdübel im Durchmesser 6 mm, etwas Holzleim und Aquariumsilikon. Nun könnt Ihr Euch zum Zuschnitt begeben, die fertigen OSB-Platten abholen und nach Hause fahren - Achja, bezahlen natürlich nicht vergessen!



Heimwerken leicht gemacht

Ihr seid jetzt sicher wieder zu Hause und habt die Beute aus dem Baumarkt vor Euch ausgebreitet. Um verzugslos arbeiten zu können, sollte man sich das benötigte Werkzeug zurecht legen: Bohrmaschine (2 Aufsätze Lochfräse 28 mm und 50 (bis max. 80) mm, Holzbohrer (6 mm und 3 mm) und Schraubendreher (oder Akkuschrauber).

Beginnt damit, die einzelnen OSB-Platten vorzubereiten: Ihr solltet zunächst die Löcher für die Dübel in die Lüftungsleiste ca. 2 cm tief mit dem Durchmesser 6 mm bohren. Die entsprechenden Löcher in die Frontblenden empfehle ich erst später bei der Montage zu tätigen. So behält man sich etwas Spielraum, falls man unsauber gearbeitet hat. Außerdem solltet Ihr alle Löcher für die Schrauben mit einem 3 mm Bohrer vorbohren.

Schraubt zunächst die Rückwand sowie die Seitenwände auf die Bodenfläche. Vergesst nicht auf die Fügeflächen vorher etwas Holzleim zu schmieren. Danach fügt die untere Frontblende ein. Setzt als nächstes die Lüftungsleiste ein, so dass zwischen ihr und der Seitenwand ein 4 cm breiter Spalt entsteht (vorher bitte das Loch in die untere Frontblende bohren). Danach wird die obere Frontblende ebenfalls eingepasst (auch hier das Loch nicht vergessen). Zuletzt noch die Dachfläche befestigen. Damit Du stets den Überblick bewahrst, habe ich natürlich noch eine Darstellung angefertigt:

Bohre nun noch rechts oben in die Rückwand einige Luftlöcher. Bei einem Lochkreisdurchmesser von 80 mm genügen 2 bis 3, bei einem von 50 mm sollten es schon 4 sein. Zu viele Löcher können Zugluft verursachen und zudem die Wärme zu schnell abtransportieren, was einen höheren Stromverbrauch zur Folge hat. Zu wenig Löcher gewährleisten keinen ausreichenden Luftaustausch. Abschließend solltest du noch das kurze Lochblech von hinten über die gefrästen Löcher und das lange von Innen vor den 4 cm breiten Frontlüftungsschlitz schrauben. Außerdem beide Alubleche nach allen Seiten mit Aquariumsilikon gegen das Holzterrarium abdichten.

Was nun noch gemacht werden muss, sind die Führungsschienen der Glasschiebetüren zuzuschneiden und mit dem Montagekleber auf, bzw. unter die Frontblenden zu kleben. Achtet darauf, dass die tiefere Schiene nach oben gehört. Optional können nun auch die Kanten des Terrariums mit den entsprechenden Leisten verschönert werden. Ganz edle Schlangenbehausungen können auch aus Furnier- oder Echtholz gebaut werden. Dann müsst Ihr aber weit tiefer in den Geldbeutel greifen. Eine günstigere Möglichkeit ist das Bekleben der OSB-Terrarien mit Dekorfolie.

Skizze des Beispielterrariums
 

Fertiges Beispielterrarium
 

Bevor Ihr nun mit der Innenarchitektur beginnt, solltet Ihr ausmessen, wie groß Eure Glasschiebetüren sein müssen, um das Terrarium auch verschließen zu können. Dazu messt links, mittig und auch rechts den senkrechten Abstand zwischen oberer und unterer Führungsschiene. Legt den Gliedermessstab ruhig in der Führungsnut an, damit Ihr auch wirklich den exakten Abstand erhaltet. Die 3 Messungen sollten nicht weiter als 2 mm auseinander liegen. Falls doch, muss mit einem Hobel nachgearbeitet werden (Schiene ab, hobeln, Schiene wieder ran). Selbst bei einem Handwerkslaien sollte dies aber nicht nötig sein, vor allem wenn die OSB-Platten vom Baumarkt zugeschnitten wurden. Zieht nun von dem kleinsten Maß 5 bis 6 mm ab und schon habt Ihr die Scheibenhöhe. Die Breite sollte so gewählt werden, dass die geschlossenen Scheiben sich etwas (4 bis 8 cm, je nach Terrariumsgröße) überlappen. Gebt die zwei 4 mm dicken Scheiben mit dem berechneten Maß bei einem Glaser in Auftrag und sagt ihm, dass die Kanten nicht nur entgratet sondern auch geschliffen werden müssen. Das kostet zwar fast das doppelte, ist meines Erachtens aber unabdingbar.



Das Einrichten der Behausung

Jetzt ist das Gestalten der Rückwand dran. Einfache und praktikable Felsformationen mit Liegeplätzen sind schnell erstellt: schneidet aus Styropor die gewünschte Form heraus, klebt diese mit Silikon am Terrarium fest und bepinselt diese in 4 bis 5 Lagen mit flexiblen Fliesenkleber aus dem Baumarkt. Achtet darauf, das die Formen nicht zu filigran oder kompliziert werden, damit alles reinigbar bleibt und der Fliesenkleber mit dem Pinsel auch in alle Ecken gelangen kann. Die letzte Schicht kann dann mit einer beliebigen Abtönfarbe vermischt werden. Zwischen den verschiedenen Auftragvorgängen sollte der Kleber mindestens 24 Stunden trocknen. Mischt nach der letzten Schicht noch einmal etwas Kleber mit der Abtönfarbe - diesmal jedoch in einem wesentlich helleren Farbton. Streicht den Pinsel auf einer alten Zeitung aus, so dass nur noch wenig Farbe an ihm haftet und akzentuiert damit Eure selbstgestaltete Felsformation, indem die hervorgehobenen Bereiche aufgehellt werden. Dies verleiht der Rückwand mehr Tiefe und Struktur.

Grob bemalte Rückwand
 

Nach einer Epoxidharzbehandlung
 

Was die Elektrik angeht, bin ich ebenfalls ein Freund der einfachen Lösungen: Lediglich eine Keramiklampenfassung, ein Lampenschutz aus Aluminium, ein Tageslichtstrahler (50 bis 150 Watt, für unser Beispielterrarium reichen 75 Watt) und eine günstige Steckdosenzeitschaltuhr genügen. So erreicht man Helligkeit, Temperatur und eine Nachtabsenkung und alle Zutaten sind ebenfalls im altbewährten Baumarkt mit Zoohandlung zu erhalten. Von Wärmematten halte ich nichts, da diese viel Strom ziehen und das Terrarium von unten erwärmen, was der Natur nicht entspricht. Optional kann eine Mondlichtlampe eingebaut werden, um die Schlangen auch nachts beobachten zu können. Eine andere Variante kann eine Leuchtstoffröhre und ein Keramikwärmestrahler sein. Leuchtstoffröhren bieten im allgemeinen mehr Helligkeit, produzieren aber alleine nicht genug Wärme für ein Terrarium. Der Vorteil ist hierbei, dass dies zwar aufwendiger aber haltbarer ist. Für die Lampenfassungen bohrt einfach ein Loch (Durchmesser 28 mm) durch die Terrariendecke, führt das Kabel hindurch und schraubt mit den kürzeren Schrauben die Fassungen so an, dass keine Spalte übrig bleiben, durch die eine junge Schlange flüchten könnte.

Die nach langer Zeit von mir favorisierte Lösung für eine ausgeklügelte und vor allem auch haltbare Terrariumselektrik setzt sich aus einer Leuchtstoffröhre, einem Heatpanel und einem Thermostaten zusammen. Diese Variante ist sehr flach und damit Platz sparend, benötigt keinen Schutzkäfig um die Wärmequelle, sieht also sehr gut aus und ist letztlich noch am Energie effizientesten. Das weniger heiße Heatpanel bewegt die Tiere zu längerem Sonnenbaden, was für eine intensivere Durchwärmung sorgt, als bei Heizstrahlern, die die Schlangen verlassen, sobald ihre Hautoberfläche zu warm wird. Thermostate gibt es auch mit einem Lichtsensor, so kann eine Absenkung der Terrarientemperatur während der Nacht erreicht werden.

Um das Klima nicht aus den Augen zu verlieren, empfehle ich für jedes Terrarium 2 Thermo- und 1 Hygrometer. Das eine Thermometer sollte in die Nähe der wärmsten Stelle unter dem Lichtkegel des Strahlers angebracht werden. Das andere zusammen mit dem Hygrometer weit vom ersten entfernt, an das obere Ende des Terrariums. So erhält man ein guten Querschnitt über die entstehenden Temperaturen. Der Wohlfühlbereich der Schlange sollte stets zwischen diesen beiden Extremen liegen. Die Schlange sucht sich schon selbst aus, wo sie sich am liebsten aufhält. Ist der niedrigere Temperaturwert zu hoch, einfach eine schwächere Glühlampe verwenden. Liegt er zu niedrig, eine mit mehr Leistung (Watt).

Terrarium mit gekauften Lampenkäfig
 

Heatpanel und Sensor für Thermostat
 

Selbst erstellter Lampenkäfig
 

Thermostat
 

Um den Terrariumbau abzuschließen noch ausreichend Bodengrund einstreuen und das Wasserbecken unter die Tageslichtlampe platzieren. Dies sorgt für genügend Luftfeuchtigkeit. Dann noch ein paar Äste und Verstecke dazu und fertig ist das Schlangenheim. Äste und Verstecke können ebenfalls selbst erstellt, bzw. in der Natur oder im Garten gesammelt werden und müssen nicht für viel Geld beschafft werden. Nach Rücksprache mit Tierärzten gibt es dabei kaum etwas für die Schlange zu befürchten. Sicherheitshalber könnt Ihr trotzdem die Äste mit kochendem Wasser abspülen.

Alle Einrichtungsgegenstände sollten so gewählt werden, dass sie stabil und leicht zu reinigen sind. Dies gilt insbesondere für die Wasserbecken. In unseren großen Terrarien haben sich als Wasserbecken große, flache Blumenübertöpfe aus Ton bewährt, da diese den Schlangen viel Platz zum Baden bieten und die glatten Innenflächen gut zu säubern sind. Dagegen rate ich von Wasserfällen und ähnlichem in Terrarien ab, weil sie nur sehr aufwändig gereinigt werden können, die Schlangen sich gegebenenfalls irgendwo hinter dem Wasserfall oder der Wandverkleidung verkriechen, wo man sie nur mühsam wieder herausbekommt, und die Kabeldurchbrüche im schlimmsten Fall jungen Schlangen einen Fluchtweg bieten.

Für Feuchtgebiet- oder Tropenterrarien empfiehlt es sich, wenn die Rückwand ausgestaltet ist, diese abschließend mit einer Epoxidharzschicht zu versiegeln. Dadurch wird Schimmel- und Keimbildung vermieden. Dies kann natürlich auch bei jeden anderen Terrarium geschehen, um es besser reinigbar und somit hygienischer zu gestalten, ist bei einem aufmerksamen Herrchen aber nicht unbedingt notwendig.

Integriertes Wasserbecken
 

Fertiges Terrarium (80cm breit)
 

Epoxidbeschichteter Ast
 

Fertige Terrariumwand (220cm breit)