Mace, der Zwergpython

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Steckbrief

 

Gattung, Art, Unterart

Gefleckter Zwergpython
          (Antaresia Maculosa Maculosa
)

Herkunft

Nordostaustralien (Queensland bis ins nördliche New South Wales)

Körpergröße

90 cm Männchen, 130 cm Weibchen (beide meist jedoch kleiner)

Lebenserwartung

10 - 15 Jahre, vereinzelt bis 20 Jahre

Haltung

Temperatur 26 - 32°C,

          nachts 24 bis 26°C,
          Winter leicht niedriger

Luftfeuchtigkeit 50 - 65%

Beleuchtungsdauer 12 - 14h

Lebensweise

Dämmerungs- bis nachtaktiv, terrestrisch bis arboreal

Nahrung

Vögel, Nager, Echsen, Frösche und Fledermäuse

Schutzstatus

WA II B (meldepflichtig)

Gelegegröße

4 - 20 Eier

Inkubation

ca. 80 Tage bei 30°C

Pflege

einfach

Nachzucht

schwer

 



Wissenswertes

Hi! Mein Name lautet Mace. Ich bin ein Gefleckter Zwergpython, werde aber auch oft nur Fleckenpython genannt. Gebürtig komme ich aus Australien und dort nennt man mich - oh Wunder - Spottet Python. Früher verwechselte man uns oft mit den Antaresia Childreni, ja man fasste uns sogar mit denen unter dem Namen Liasis Childreni zusammen. Heute wisst selbst Ihr Menschen, dass wir grundauf verschieden sind. Antaresia kommt von Antares, was den hellsten Stern, bzw. die hellste Sternengruppe am südlichen Firmament meint. Äußerst passend, wie ich meine.

Auf den ersten Blick wirken wir vielleicht etwas unscheinbar, aber kommt doch etwas näher! Typisch für uns sind die hellbraunen, mit einem unregelmäßigen Muster von dunkelbraunen Flecken versehenen durchgehenden Streifen entlang des Rückens. So sieht es letztlich aus wie ein ungleichmäßiges Zackenband. Unser Kopf ist stark vom Körper abgesetzt (wenn auch nicht so stark, wie bei den Teppichpythons), meist hellbraun und zudem mit kleinen Flecken versehen. Ein dunkler Streifen durchzieht dabei oft jedes Auge. Während die Antaresia Childreni im Alter abdunkeln und fast einfarbig wirken, behalten wir unsere jugendliche Schönheit nahezu bei. Unsere Bauchschuppen sind weiß.

In der Natur findet man uns zwar in trockenen Felsgebieten, auf offenen Graslandschaften und in dichten Wäldern. Dennoch solltet Ihr uns nicht zu trocken halten, da wir sonst zu Atemwegserkrankungen neigen. Auch sind wie eher Bodenbewohner, können aber ganz gut klettern und werden es Euch auch beweisen, wenn wir die höchstgelegensten Sonnenplätze aufsuchen, die Ihr uns zur Verfügung stellt. Wir Männchen mögen aber keine anderen Artgenossen gleichen Geschlechts. Solltet Ihr versuchen uns mit anderen Männern zu vergesellschaften, zeigen wir Euch umgehend, was es heißt, einen blutigen Revierkampf auszutragen. Auch unsere Schlüpflinge solltet Ihr schnellstmöglich voneinander trennen, da sie zu Kannibalismus neigen.

Nun möchte ich mit einem Vorurteil aufräumen, welchem wir Gefleckte Zwergpythons unterliegen. Ständig höre ich, dass wir außerordentlich bissig sein sollen. Dies stimmt nicht im Entferntesten. Meine Versorger glauben sogar, dass es keine genügsameren und ungefährlicheren Schlangen geben kann als uns. Vielleicht stammt dieses Gerücht ja noch aus der Zeit, als man uns mit den Antaresia Childreni zusammen in einen Topf geworfen hat. Doch was für diese Schlangen gilt, gilt für uns noch lange nicht.

Was ich Euch abschließend noch erläutern möchte, ist unser Jagdverhalten. In der freien Wildbahn können wir sogar Vögel und Fledermäuse aus der Luft schnappen, während wir kopfüber an einem Ast hängen. Meistens verirrt sich jedoch ein Nager oder Frosch vor die Felsspalten oder Sandlöcher, die wir bewohnen. Zu deren Leidwesen und zu unserem Glück natürlich.

Das soll es nun gewesen sein! Bis bald, Euer Mace.



Familienfotos

 

Luminara klettert auf einem Ast
 

Mace erkundet das Terrarium
 

Mace und Luminara nach der Ankunft
 

Luminara wärmt sich am Heatpanel
 

Luminara uf dem Wassernapf
 

Mace guckt aus der Höhle